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Dort am Fenſter, auf dem Schooß eines derben, theerduftenden Seebären ſitzt oder ruht eine nach⸗ läſſige Schöne im Kleide von gelbem Atlas mit grünen und rothen Schnüren oder Bändern beſetzt. Eine Falte hängt faſt von der Mitte des Leibes bis auf die Füße hinunter. Der Hals iſt bloß und mit zwei Reihen großer weißer Glasperlen, wie man ſie wohl den Wilden zuführt, geſchmückt. Eine große, ſehr geſchickt verſchlungene Flechte iſt hinten am Kopfe befeſtigt. Dieſe Flechte iſt aber bedeutend dunkler wie das übrige Kopfhaar, welches einen ſtarken und beizenden Geruch aushaucht, und man kann daraus abnehmen, daß jene dem Kopfe nicht urſprünglich angehört. Dies würde man übrigens am vorhergehenden Tage noch deutlicher haben ſehen können, denn damals prunkte hier ſtatt der breiten, künſtlichen Flechte eine wunderbar dicke und wulſtige Reihe von Locken, ſo übereinander geladen, daß wenigſtens drei Titusköpfe damit geziert werden konnten.—
Das Mädchen iſt nicht jung. Eine dicke blau⸗ rothe Schminke liegt zwar auf den eingefallenen Wangen und verdeckt ſo die eigentlichen Züge, aber die breiten Ränder und braunen Furchen unter den Augen, die rauhen Striemen auf der Stirne bezeugen, daß dieſe matten Augen wenigſtens ſchon


