Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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XXV.

Der Abend in den„vier Löwen.“

Wir treten in das Local zu den„vier Löwen“,

welches wir ſchon einmal berührt haben. Der niedrige Saal iſt mit einem blaugrauen Dunſt von Staub und Tabacksrauch angefüllt. Von dem kaum mannshohen, ſchmalen Sitz des kleinen Orcheſters tönt die Muſik in bacchantiſch⸗ ſchrillenden und die Ohren zerreißenden Weiſen herunter. Von Zeit zu Zeit wirbelt die kleine Trommel, tobt die große Trommel in dumpfen Schlägen dazwiſchen.

Es drängt, treibt, ſtößt und reibt ſich die wilde verworrene Maſſe keuchend und fluchend durchein⸗ ander. Die Schönen ſitzen an den Seiten auf Tiſchen und Bänken herum, kredenzen hier ein Glas Grog, oder zeigen dort dem rauhen, braunen Seemann, indem ſie ihm die Cigarre aus dem Munde nehmen, daß ſie, wenn es ſein müßte, auch rauchen können.

Die Emancipation hat hier reißende Fortſchritte gemacht. Der Mann iſt hier oft ein Weib, und das Weib, wenn man ſo ſagen darf, ein Kerl.