Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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gänzlich verlaſſen kann, draußen vor einem der Kirchenfenſter ſtehen gelaſſen, oder, wie die Fuß⸗ ſpuren im Schnee glaublich machen wollten, dorthin wieder zurückgetragen. Der oder die Thäter blieben bis jetzt unentdeckt.

Der Erzähler konnte nicht verfehlen, dieſe merk⸗

würdige und traurige Epiſode aus der Diebes⸗ geſchichte der Gegend und Umgegend mit in ſeinen Roman zu verflechten und der Leſer wird ſich die Illuſion nicht nehmen laſſen. Wohin konnte der enorme Diebſtahl gebracht, wo geborgen ſein? Alle Welt hielt dafür: In den Schlupfwinkeln von Hamburg, von wo er wahr⸗ ſcheinlich mit erſtem offenen Waſſer ſchlau genug nach Amerika geſchafft wurde. Halten wir alſo dieſe Stimme des Volkes theilweiſe feſt und ver⸗ folgen die geheimen Spuren.

In einer Straße der Neuſtadt befand ſich ein Haus, welches, obgleich von bedeutendem Umfang, doch ſehr eng, winkelig und finſter gebaut war.

Wie ſonſt gewöhnlich, befand ſich unter dieſem Hauſe eigentlich kein Keller, ſondern nur ein ſo⸗ genannter ſchmaler Durchgang, zu dem man auf einer ſchlüpfrigen Treppe hinabſtieg. 4

Dieſer Durchgang führte gleichſam wie ein unterirdiſcher Mönchsgang auf einen Hof hinaus,