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wieder heirathen zu können, ſo dächte ich—
— Was denn, Auguſte, Du machſt mich neu⸗ gierig? Was denkſt Du?—
— Wir tauſchten. Ich nehme Dir Schimpf und Schande ab und Du machſt, daß ich erbfähig werde.
— Aber wie kann ich denn das?
— Sehr gut, Du Dummbart. Verſtehſt Du mich wirklich noch nicht, oder ſtellt Du Dich nur ſo.— Ich habe Dir ſchon geſagt, daß Du oben in der Kammer, wo ich Dich verſorgen werde, Deine Zeit aushalten mußt. Ich werde Dir immer gleicher— verſtehſt Du? Und— dann— giebſt Du mir—
— Ich— Dir— Du willſt—
— Ich thue und rede, als wenn es mein wäre. Mit dem wenigen Uebrigen werde ich ſchon fertig werden, ich drücke ihnen Geld in die Hand, ich verſpreche ihnen mehr, nach der Erbſchaft— das Complott iſt richtig— mein Plan gelingt, es iſt keine Frage.
— Ach, das geht gut. Nun bin ich aus aller Sorge. Wie Du doch klug und ſchlau biſt. Wahr⸗ haftig, das haſt Du geſcheut genug ausgedacht. Aber, höre, Auguſte, recht iſt es doch eigentlich nicht, daß Du— es iſt doch Betrug—


