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gen zu werden. Dieß iſt auch ihre einzige Furcht. Um dieſes abzuwenden, ſind eigene Bether und Beſchwoͤrer am Geſtade, welche eigends von der
Regierung unterhalten werden, und während der
Fiſcherey unaufhoͤrlich Gebethe und Beſchwörungs⸗ formeln herſagen, wodurch ſie nach iyren Religionsbe⸗ griffen meinen, die Gefahr abzuwenden. Doch die LTaucher haben eine ſo große Gewandtheit und Behendigkeit, dem Raubfiſche auszuweichen, daß ſelten ein Ungluͤck wiederfaͤhrt.
Während der ganzen Zeit der Perlenfiſcherey iſt auf der Kuͤſte, welche die uͤbrigen zehn Mona⸗ the des Jahrs ganz unbewohnt iſt, ein Gewüll! und eine Thaͤtigkeit, die eine der ſonberbarſten Scenen gibt. Man findet da ein buntes Gemiſch mehrerer tauſend Menſchen von allen Nationen, Farben und Religionen, eine Menge Zelte und Hütten, vor denen Waren und Lebensmittel aus⸗ gekramt ſind. Da erwartet der Eigenthuͤmer mit ſeltener Begierde zwiſchen Furcht und Hoffnung ſein Both, und findet er ſich in der Erwartung eines ergiebigen Fanges getäuſcht, ſo ſind ſchon Bra⸗ manen(heidniſche Prieſter) bereit, ihm durch viel⸗ verſprechende Weisſagungen die glänzendſte Hof⸗
nung einer reichen Beute bey der naͤchſten Fahrt vorzuſpiegeln. Da treiben Kaufleute, Makler, Juweliere, Marketender, heidniſche Moͤnche, (Fakire), Bettler ihr Weſen. Jeder will von der
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