Stillſchweigen und ſank freudeweinend zu Lip⸗ pold's Fuͤſſen. Lippold ſuchte ſie zu beruhigen, und ließ ſich, auf Federico's Wink, auf einem Seſſel neben dem, mit Phiolen, Pulvern und Li⸗ quoren uͤberladenen Tiſche nieder, der zu Haͤup⸗ ten der Schlummernden ſtand, hier lag auch ſein Recept, noch ganz leuchtend von dem Sil⸗ berſtanb, deſſen funkelnde Atome auf dem Pa⸗ piere haften geblieben. Seht Ihr, fluͤſterte Antonina, da ſie bemerkte, daß ſich Lippold's Blick auf das Papier heftete, es iſt nichts zu⸗ ruͤckgeblieben! Wie ſo? fragte er, ganz er⸗ ſtaunt. Ja, ſiel ſie lispelnd ein, ich habe das unſchaͤtzbare Pulver wohlbehalten vom Boden aufgehoben, und hergebracht, alsbald ſorgfaͤltig mit Zuckerwaſſer vermiſcht und in einer Taſſe die ganze Doſis, nach Eurem Befehl auf ein⸗ mahl eingegeben. Es wollte gar nicht herunter, aber die liebe Frau that ſich Gewalt an, ſie nahm mit der freudigſten Zuverſicht ein, darum iſt es ihr auch ſo wohl bekommen! keine hal⸗
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