Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

285

bringen weißt, hat deine ſinnreiche Dankbar⸗ keit dem harten Geſtein eine Gabe fuͤr mich

abgewonnen! Wer moͤchte, was Lieb' und

Treue bringen, verſchmaͤhen?

Verachte nichts, es ſei noch ſo geringe,

Im Sandkorn birgt ſich eine Welt,

Das Kleinſte iſt von Gott beſtellt, Damit das Große Dir gelinge!

8

6 5.

Nie waren ſo heftige Schlaͤge gegen eine eiſerne Hausthuͤr, mitten in der Nacht gefuͤhrt worden, als die, welche am Abend dieſes naͤhm⸗ lichen Tages, an Meſſer Ricceiardetto's Pforte ſchallten. Um Gottes willen, helft! macht auf! Um aller Heiligen willen! ſchrie eine weibliche Stimme, und da nichts fruchten wollte, ſchrie ſie Mord! Feuer! helft! 4.

Ricciardetto war an dieſem verhaͤngniß⸗ vollen Tage mit ſeiner maͤnnlichen Dienerſchaft auf den Einkauf nach einem benachbarten n Flek⸗ ken gereiſet, ſo daß er und ſeine Leute erſt

V;ÿ;::x:V

2 2