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zu ſpenden hatte, wagte nicht, ihn herbeizurufen; ſchon ſeit einem halben Jahre war der fleißige Lip⸗ pold ſein Famulus, er uͤbertrug ihm die Sorge fuͤr die me iſten ſeiner Kranken, Lohn und Eh⸗ re der Curen, die Lippold gebuͤhrte, nahm er fuͤr ſich. Lippold duldete alles, in der Hoͤffnung ſich zuletzt einen eignen Weg zu bahnen, und Meſſer Severino und ſeine fuͤße Dorina, die noch immer arm, und unter fremdem Namen in einem ſtillen 1 und lieblichen Dorfe in Tos⸗ cana verborgen lobten, dereinſt zu ihrem gu⸗ ten Rechte zu helfen. Das Wenige, was Lip⸗ pold von ſeinen kargen Einkuͤnften abſiel, wußt er ohne Namen zu ſeinem alten Freund hinzu⸗ ſenden, und Waſſer und Brot mußten ihm ge⸗ nuͤgen, um das Alter des trauernden Edeln zu ergquicken, d der, ſeitdem er den Verluſt ſeines Lorenzo und ſeiner Buͤcher erfahren, in eine dumpfe Schwermuth verſunken war.
Eilend gieng Antonio zur hohen, glaͤnzenden Bianka, die er im ruhigſten Winkel ihres Pal⸗ laſtes an der Seite des liebevollen Gemahles fand. Selbſt die Hoffnung der Erhaltung ei⸗ nes Theils ihres Vermoͤgens hieng fuͤr dies Paar an der gluͤcklichen Ankunft eines Erben,
und lieb hege eine bem ner gebi


