Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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gnillende Thräne im Auge, und auch Meſſer Marco war tieſgeruͤhrt beim Scheiden. Geh' mit Gott, ehrlicher Junge, rief er aus, und erhalte Dir Herz, Hand und Mund rein von Unrecht und Falſchheit, wie bisher! Lippold verhieß durch einen feſten Haͤndedruck Treue und Rechtlichkeit, und entfloh ſtuͤrmiſch der eignen Nuͤhrung nahem Ausbruch. Wenn ſie's nicht ſehn, darf ich ſchon weinen! dacht' er in ſich, ſchwang ſich auf das Roß, und tilte, wie auf Fluͤgeln davon.

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Schlimme Zeitung wartete Lippold's in Neapel, Meſſer Severino's Haus war ausge⸗ pluͤndert, der wackre Lorenzo war todt ver⸗ muthlich in der Gegenwehr gegen die unbarm⸗ herzigen Raͤuber gefallen des edlen Marco hoͤchſtes und theuerſtes Eigenthum, die Frucht namenloſer Muͤhen, ſeine koͤſtlichen Buͤcher, ſeine Schriften, alles war, nebſt dem unbe⸗ deutenden Hausgeraͤth verſchwunden.

Wie war dieſer neue Schlag dem gebeug⸗ ten Freunde zu verkuͤnden? Wie mußte dies