Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ißer der doch mir zank lleſe uren

meines ehemaligen Gluͤcks verſchwunden, mit

ihnen iſt jede Hoffnung 8= nie ſeh. 19 dhm. wieder! Da ſeufzte Joſeph, und btirkt in Antoniens frommes Auge, unwillkuͤhrlich hatte ſie von der⸗ Kloͤppelarbeit, die auf ihren Knieen ruhten auf⸗

geſchaut. Exroͤthend ſenkte ſie wieder den Blick auf das gruͤne Kiſſen nieder, regte ſchnell d die weißen Finger im gewohnten Takt, und ſuchte ſo⸗ die innere Bewegung ihres Herzens zu verhehlenen Unbegreiflich ſchnell flogen die ſpinnefeine n Faͤdchen durch die Reihen der aufgepflanzten Nadeln hin, und Blume an Blume erſtand auf de n keins 8 Grund.

Hier hat Herr Siegfried Deiner Mutter den erſten Kuß gegehen, fluͤſterte Joſeph⸗ Amonien zil⸗ hier gieb ihn auch mir, meine Holde, laß uns um den Segen Deiner tleuen Mutter bitken, muͤndig bin ich nun, und Gott hat meinen Fleiß geſegnet.

Antoniens Wange gluͤhte hoͤher als die Pur⸗ puraͤpfel am Baum eden trat Lisbeth aus des Hauſes Thuͤr. Sie blickte auf das junge Paar hin, und errieth bald, was vorgegangen. Sie gieng auf Wallburg zu, und ſagte: Freundin,