Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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Dieſen Rathſchlag half die Vorſehung befol⸗ gen, denn Wallburg wurde zum Sterben krank, und nur die treue Pflege der armen Lisbeth ret⸗ tete ihr junges Leben. Lippold und die ſuͤße, kleine Antonie, ſo wie der taͤglich mehr ſich er⸗ holende Joſeph, ihr Pflegeſohn, umſpielten das Lager der Ungluͤcklichen, und lehrten ſie das Leben wieder lieb gewinnen. Es wurde ihr Kraft von Oben, ihr entſetzliches Leid zu tragen.

Joſeph und Lippold, unter Pater Godofreds vaͤterlichen Leitung, wuchſen ſchoͤn und brav em⸗ por, beide lernten Siegfrieds Kunſt, und auch Antonie, des Vaters ganzes Ebenbild, wuchs zuͤchtig und fein heran.

Das Haͤuschen war abgetragen worden, doch des Apfelbaums dahei ſorgfäͤltig geſchont. Ein ſtattliches Haus mit einem ſchoͤnen Gewoͤlbe er⸗ hob ſich, an der Stelle des vorigen Baues, und ſtatt der hoͤlzernen Bank, welche ſonſt vor den Fenſtern geſtanden, lud eine zierliche Ruhe von Sandſtein den Pilger ein, unter dem gaſtlichen Schatten des herrlichen Baumes zu weilen.

Funfzehn Jahre waren voruͤber, Joſeph war muͤndig geworden. Es war wiederum ein ſo ſcho⸗