Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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pold, Fa⸗ tung allen d be⸗ Sieg⸗

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fried nicht da ſey. Ihr reger Sinn war anhal⸗ tend mit dem Rachſtliegenden, Nothwendigſten beſchaͤftigt, bald wuras Beſchwerlichſte beſeitigt, Lisbeth ſaß in Thraͤnen in einem Kaͤmmerlein bei ihres Gatten Leiche, der Knabe ſpielte, ſorg⸗ los, wie Kinder ſind, mit Lippold im Monden⸗ ſchein, alles war ſtill ringsum, und Wallburg ſtand am kleinen flammenden Heerde, das Abendmahl zu bereiten. Sie ſang ein Danklied hervor aus der bewegten Bruſt, und fuͤhlte ſich wunderſam bekſommen, als ein Knabe herein⸗ trat, und ihr einen Zettel reichte, auf welchem mit Bleiſtift folgende Worte von ihres Dranie⸗ Hand verzeichnet ſtanden:

Ehr⸗ und Schwurvergeßne ſey gluͤckli⸗ cher, als Du es verdient! Vergebens aber wuͤnſch ich Dir gute Tage. Lohn der Suͤnde brennt wie Feuer in ſuͤndiger Hand, und Niemand wird deſſen froh! Ich habe den Nothofennig mit mir genommen, und gehe in die weite Welt. Geh' in in Dich, Wallburg, wir ſehn uns nimmer wieder.

Siegfried. Wie ein Donnerſchlag traf dieſe Nachricht Wallburgs Herz. Sie hatte nichts in der Welt begangen, aber ſie kannte die ſchroffe Gemuͤthsart

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