Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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den Stab Sanft uͤber Euch walten laſſen! Kommt und geht getroſt mit den Eurigen ein in meines Vaters Haus. Ueber Nacht wird Rath werden,

und Euer Sohn iſt mein Sohn, denn Gott fuͤhrt ihn mir zu! Da fiel Dorn heißweinend auf

die Kniee vor Siegfried und Wallburg hin, und dankte dem Herrn, und verhieß, er wolle noch recht wacker und gut werden, aber der Ewige

nahm den guten Willen das Schoͤnſte, was der Menſch hat fuͤr die That, und nach dem

Gebete ſank der Wandersmann, vom Schlage

getroffen, in Lisbeths Arme todt danieder.

Waͤhrend deſſen war der Fremdling naͤher und naͤher gekommen, der zuruͤckgeſchlagene Mantel verhuͤllte Stern und Ordenskreuz auf ſeiner Bruſt nicht mehr, und die Anweſen⸗ den erkannten in der hohen Geſtalt mit freu⸗ digem Erſtaunen den Churfuͤrſten von**rrr, der in Tagen der Muße, ohne weitres Gefolge, die ſchoͤnen Gauen, die an ſein Land graͤnzten, durchſtreiſte, und oft als verhuͤllter Wandrer, ohne gekannt zu ſeyn, die Luſt der freudigen Herbſtleſen unter ſchlichten Landleuten mit genoß.

Der Churfuͤrſt zog einen ſchoͤnen Brillant⸗

ring ab, und ſteckte ihn freundlich laͤchelnd an