Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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O, goͤttliche Vergeltung! ſeufzte der Wan⸗ drer, indem er mit heißen Thraͤnen auf Wall⸗ burgs aͤlteſten Knaben herabſah, der voll Erbar⸗ men noch alle Haͤndchen voll Aepfel herzueilte, und ſie der blaſſen, fremden Frau in die Schuͤrze warf. 3 Der Ewige iſt gerecht! rief der Wanders⸗ mann, und Siegfried, ganz beklommen, gieng auf ihn zu, und ſprach: Nun mußt Ihr mir ſagen, wer Ihr ſeyd!

Die ſchoͤne, junge Frau kennt mich nicht, rief ſchmerzlich der Wandrer, und doch bin ich nicht über zehn Jahr aͤlter, als ſie, und habe ſie oft als Kind hier im Graſe ſpielen ſehn. O, ſo waͤrt Ihr rief Wallburg ahnend Ja, ich

bin der Sohn des Nachbarn Dorn, ſiel der Elende

ein, des Naͤmlichen, mit welchem Euer Vater den Rechtsſtreit um das Grundſtuͤck hatte, den er

auf ungerechte Forderungen angefangen. Mein

Vater verlor ſeine boͤſe Sache, und zog mit uns, ſchmachbedeckt, in die Fremde; er hatte uͤber den Prozeß meine Erziehung vernachlaͤſſigt, ſein Ge⸗ werb aufgegeben und ſein Haus verkauft, nichts von ſeiner Hand gieng gut, der Segen fehlte, o, wo der fehlt, da hilft kein menſchlich Trei⸗

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