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Kinder, daß die ganze Menſchheit nur eine große Familie iſt, und der Arme unſer Bruder ſeyn „H ſoll!.
Waͤhrend Wallburg dies ſagte, kam des Weges ein uͤbelbekleideter Mann, auf einer Kruͤcke geſtuͤtzt, neben ihm ein abgezehrtes Weib, ein Paͤcklein auf dem Ruͤcken, wie ein blaſſer Schat⸗ ten ſchwankte an ihrer Hand ein Knabe, der etwa neun Jahr alt ſeyn mochte, und in der Entfer⸗ nung kam eine hohe Mannsgeſtalt, mit tief ein⸗ gedruͤcktem Barett, in einen weiten Mantel ge⸗ huͤllt, die Heerſtraße entlang.
Wallburg erſchrak ſo heſtig uͤber den Anhlick der drei Jammergeſtalten, daß ſie des hohen Fremdlings nicht gewahr wurde, der, wie betroſ⸗ fen, hinter den aumjeligen Wandersleuten ſtehen blieb. 1 Wallburg ſah den erchtn. Knaben n ſehn uche tig und lechzend nach den labenden Aepfeln blicken, ſie reichte ihm alsbald den Zweig, den ſie in Haͤnden hielt. Jauchzend ſprang das Kind in die Hoͤhe, tief ſeufzte die Mutter auf, und der Wandrer blickte mit naſſen Augen zum Monde hin, deſſen Schein in ſeinen Thraͤnen bebte. 8


