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ten und mit großen Nadeln um den Scheitel ge⸗ ſteckt, mit blitzenden Augen und ſchneeweißen, runden Armen, gar anmuthig vor ihm ſtand. Die
erſten Lichter des
aufgehenden Vollmonds ſpielten
im blonden Haar, herrlich prangte die goldne
Flamme in Oſten
uͤber dem waldbedeckten Gebirg,
und bei der Stille umher rieſelten die Quellen durch Geſchilf und Baumſtaͤmme melodiſcher von
den Felſen herab.
Der Boden duftete friſch und
der Abendwind trug die Duͤfte auf kuͤhlen, we⸗ henden Schwingen.
Es iſt doch
herrlich vor dem Hauſe hier,
rief Godofred, und man ſieht doch, was das Le⸗ ben und die Himmelsgabe ſchoͤner, treuer Liebe unter Eheleuten iſt! Auch mein Garten iſt reich mit Obſt, mein Wingert am ſuͤdlichen Felſenhang mit Trauben geſegnet, aber ich muß es einſam genießen, und wenn ich von der Erde bin, wird mein Andenken nicht von den Enkeln gefeiert.
Und wie viel Hunderte, Tauſende, ehrwuͤr⸗ diger Herr! ſind Eure Kinder! ſiel Wallburg ein— All die Armen und Duͤrftigen hat Euch der All⸗ vater an das Herz gelegt. Es muß auch Vaͤter blos in chriſtlicher Liebe geben, denn wie leicht
vergißt der Menſch uͤber die Sorge um ſeine


