Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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Aepfel froͤhlich abnahm, und ſeiner Wallburg in den Schurz fallen ließ. Oft auch traf ein ſchalk⸗ haft gerichteter Wurf eines jungen Maͤgdleins Nacken, ſie ſchrie laut auf, und zielte zuruͤck doch ins Blaue, denn Siegfried wußte auszuweichen. Der Geiſtliche des Landſtaͤdtchens kam, in der Abendkuͤhle ſich zu ergehn, an Siegfrieds Behauſung voruͤber. Seine Gegenwart machte dem Scherz ein Ende, und alles eilte ihm ent⸗ gegen, denn die Einwohner liebten ihn ſehr. Seht, ehrwuͤrdiger Herr, rief Wallburg, die Fuͤlle und den Segen! Man kann vor Fruͤchten faſt kein Blatt ſehen, die Zweige ſind vielfach geſtuͤtzt, und brechen unter der Laſt Wallburg nahm bei dieſen Worten einen prangenden Zweig vom Boden auf und wenn man geſchuͤttelt und geleſen hat, ſo iſts, als waͤre noch einmal ſo viel wieder zugewachſen. Nehmt Euch alle, Ihr Lieben! rief ſie der verſammelten Jugend zu. Dieſe folgte jubelnd dem Winke, und ent⸗ eilte floͤhlich mit vollen Haͤnden und Schuͤrzen. Wohlbehaglich blickte der Greis auf die muntre Wallburg waͤhrend des Redens hin, die, gluͤhend von der Luſt des Wohlthuns, im knappen rothen Mieder, das halbblonde Haar in Zoͤpfen geſloch⸗