Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1826)
Entstehung
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weggegangen, überließ ſie ſich völlig ihrem Schmerz.Was ſoll aus mir werden? ſprach ſie weinend zu ihrer alten Erzieherin Bertha, der ſie ihr Herz aufgeſchloſſen hatte. Der Vater zwingt mich, da ich kaum zu rückgekehrt bin, einen Mann zu heirathen, den ich niemals geſehen; ach! ich tröſtete mich darüber, daß ich Ormeuil's Gattin nicht werden konnte, mit der Hoffnung, wenigſtens Keinem anzugehören, und mein Herz ihm zu bewahren.

Die alte Bertha ſuchte ſie zu tröſten, ſchilderte ihr, wie thöricht eine Liebe zu Or⸗ meuil wär, den ſie ja doch vielleicht nie wie⸗ derſäh, auf den ſie bereits Verzicht geleiſtet

hätte. Sie erinnerte ſie an ihres Vaters Un⸗

glück, das durch ihren Widerſtand nur größer werde, während ihre Einwilligung ihm Ehre, guten Namen und Reichthum wiedererſtatte⸗ ten. Julie ſah ein, daß Bertha Recht hatte,