Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

—

☛☚‿ d 31

„

hartes, ſtolzes Gemüth; er floh Friedrichs Geſellſchaft, und lebte nur mit Herumſtrei⸗ chern, deren abſcheuliche Vergnügungen er theilte. Reichliche Geſchenke von Geld, das er borgte, wenn er es ſeinem Vater nicht ent⸗ wenden konnte, verführte die Treue der Die⸗ ner des Marquis. Karl verlebte die Nächte außerhalb des Schloſſes, entfernte ſich oft ohne Wiſſen ſeines Vaters, und kehrte ſtets voll Haß und Rache gegen Friedrich zurück, der noch immer im Schloß war. Vergebens ſann er darauf, dieſen zu nöthigen, das Haus des Herrn von Blainmore zu verlaſſen; end⸗ lich bot ſich eine Gelegenheit, und er ließ ſie nicht unbenutzt.

Karl führte einen ſeiner laſterhaften Ge⸗ noſſen unter dem Namen des Baron Dorſan, deſſen Familie in Toulouſe ſehr angeſehen war, bei ſeinem Vater ein, der ihn zu einer Jagd auf drei Tage zu ſich laden mußte