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wider mich, Sie wollen, daß ich jeden Tag neue Schmach erdulde? nein! entweder muß Friedrich das Schloß verlaſſen, oder ich räche mich..“ Er ſprach dieſe Worte mit ſo fürchterlichem Ton, daß die Marquiſe darüber erſchrak; ſie erzählte den Auftritt ihrem Ge⸗ mal, und dieſer verwies dem Grafen auf das ſtrengſte ſein Betragen. Karl ſah ſeinen Va⸗ ter erzürnt, und wußte wohl, daß er nie darein willigen würde, Friedrich zu entfernen; er ſtellte ſich alſo gerührt, verſprach, den Freund ſeiner Kindheit künftig mehr zu achten, und faßte zu gleicher Zeit den Entſchluß, ihn voch auf eine Art zu zwingen, das Schloß ſeines Vaters zu verlaſſen.—
Die Eltern trauten Karls Verſprechun⸗ gen, denn ſie erfüllten ſie mit der Hoffnung einer Beſſerung. Aber wie täuſchten ſie ſich! Hinter dem angenehmſten Aeußern verbarg der Graf die niedrigſten Leidenſchaften, ein
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