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ſo liebe, als er ſelbſt. Allerdings ſeufzte Friedrich im Stillen,
daß er die Liebe und Freundſchaft ſeiner Mut⸗ ter, die er ſo unausſprechlich liebte und ach⸗
8 Margarethe, alle ſeine Unarten entſchuldigend, ihn nur darin beſtärke, und dagegen ihr eig⸗ nes Kind, auf welches jeder Vater ſtolz ſeyn könne, ſtets rauh und hart behandle.— Der arme Blinde antwortete, daß er leider bei ſeinem Zuſtand wenig wahrnehmen könne, daß Friedrich, der ihn mit nichts kränke, ſich nie⸗ mals beklagt habe, und daß gewiß Margare⸗ the, trotz ihres Scheltens, ihren Sohn eben
tete, verloren, ohne daß er ſich einer Schuld
bewußt war;
denn Margarethe
behandelte
ihn kalt, mürriſch und unfreundlich, während
ſie alle Ungezogenheiten Karls lobte, der doch für ſie nicht die geringſte Anhänglichkeit zeigte.
Doch tröſtete den Armen die Zärtlichkeit ſei⸗ nes Vaters Moritz, die herzliche Freundſchaft


