Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1826)
Entstehung
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Margarethe ging, verweilte aber außen an der Thür, die ſie aus Vorſicht nur ange⸗ lehnt hatte. Bald ſchwand ihre Furcht. Herr von Volmar meldete dem Herrn und der Frau von Blainmore die Geburt einer Tochter; „ich freue mich,“ fügte er hinzu,„Vater zu ſeyn, obgleich mein Glück größer wär, wenn mir der Himmel, wie Ihnen, einen Sohn geſchenkt hätte.“

Nachdem der Marquis die Geſchäfte, die ſeine Abweſenheit etwas verwirrt, in Ord⸗ nung gebracht hatte, verpachtete er die Meie⸗ rei, die Moritz vorher bewohnte, an einen andern, und räumte dem Blinden ein kleines Haus in der Nähe des Schloſſes ein, wo er mit Weib und Sohn gemächlich leben konnte. Margarethe, deren Stolz durch dies neue Glück zugenommen, brach nun allen Umgang mit den Bewohnern ihres Dorfes ab; ihre Unruhe legte ſich; die Zukunft ſchien alle ihre

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