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nahmen lebhaften Antheil an ſeinem Unglück; ſie waren entzückt beim Anblick ihres Sohnes; ſeine Geſundheit, ſeine Wildheit, ſein Plau⸗ dern erfüllte ſie mit Freude; ſie ließen Mo⸗ ritz von der Meierei auf das Schloß kommen, ſchenkten ihm alle Pachtgelder, die er ihnen ſchuldig war, und trugen Margarethen die Aufſicht über das Hausweſen auf. Beide
konnten ihr Glück kaum faſſen, und fielen
ihrem großmüthigen Gebieter dankend zu Fü⸗ ßen. Herr von Blainmore hob ſie auf, ſagte daß er nur die Dienſte, die ſie ihm geleiſtet, anerkenne, und entfernte ſich, um ihren fer⸗ nern Dankſagungen zu entgehn.
Einige Tage darauf kam ein Brief von Marſeille an; Margarethe trug ihn ſogleich zu Herrn von Blainmore, aber ſie ward bleich, und zitterte, als ſie hörte, wie dieſer zu ſei⸗ ner Gemalin ſprach:„er iſt von unſerm Freund, dem Vicomte Volmar!“


