Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1826)
Entstehung
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„„Nun worüber beunruhigſt Du Dich noch, da Karl ſich wohlbefindet; Du haſt ihn treu gepflegt. Der Marquis iſt jetzt reich wie ein Fürſt, er thut gewiß etwas für uns; ſchickte er uns doch von Domingo mehr, als er uns verſprochen; auch erhält er noch den ganzen Pacht von mir, ſeit der Zeit ſeiner Abreiſe, es iſt ein ſchönes Sümmchen, das

wohlgezählt bereit liegt. Er iſt nicht, wie an⸗

dre große Herrn, er liebt ſeine Unterthanen; warum ſollte er nun, da ich blind bin, weui⸗ ger Rückſicht auf mich nehmen? Haben wir nicht ſeinen Erben erzogen? Nein, Weib, gräme Dich nicht; ich wette, es wird Alles gut werden.“*

„Der Himmel erhöre Dich!“ antwortete

Margarethe,„ich bin nicht ſo ruhig wie Du.* 1

Die Ankunft des Marquis und ſeiner Gattin beſtätigte Moritzens Hoffnungen. Beide

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