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der Gedanke an eine lange Abweſenheit machte ihr die Trennung von ihm ſo ſchwer, daß ſie ſich nicht entſchließen konnte. Allein ihr Gatte, welcher glaubte, daß bei einer ſo be— deutenden Sache es ſtets beſſer ſei, ſelbſt mit eignen Augen zu ſehn, als ſich auf die Ge— wiſſenhaftigkeit der Rechtsgelehrten zu verlaſ⸗ ſen, führte ſo überzeugende Gründe an, daß
Frau von Blainmore endlich in die Reiſe
nach St. Domingo willigte.
Margarethe wurde auf das Schloß ge⸗ rufen, wo man ihr die Urſache der Reiſe, welche die Eltern des jungen Grafen antreten wollten, entdeckte. Die Marquiſe umarmte ihren Sohn zärtlich, behielt ihn mehrere Tage bei ſich, und trennte ſich erſt im Augenblick der Abreiſe von ihm. Alles, was Zärtlichkeit, Sorgfalt, Vorſicht einer Mutter rathen kann, wurde gethan, damit der kleine Karl von Beauſéjour nicht durch die Abweſenheit der


