Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1826)
Entstehung
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lich kam Herr von Blainmore oder die Mar⸗ quiſe, um ihren Nachkommen zu beſuchen; und niemals wohl iſt ein Kind ſo zärtlich ge pflegt und gewartet worden, als dieſer theure Sprößling.

Karl mochte ſechs bis ſieben Monate alt ſeyn; da erhielt die Marquiſe ein Schrei⸗ ben von St. Domingo, worin ihr der Tod eines reichen Oheims, deſſen einzige Erbin ſie war, gemeldet wurde. Der Teſtamentsvoll⸗ zieher forderte ſie auf, ſo ſchnell als möglich ſelbſt nach Amerika überzuſchiffen, oder ihm die nöthigen Vollmachten zu ſenden. Herr von Blainmore, erfreut über den Zuwachs an Vermögen, war der Meinung, ſelbſt hin⸗ zureiſen, des Oheims Güter zu veräußern, und neue Beſitzungen dafür in Frankreich zu kaufen. Anfangs war die Marquiſe gegen dieſen Plan; das Alter ihres Sohnes ge⸗ ſtattete nicht, ihn ſchon mitzunehmen, und