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Mehr Vernunft als Liebe hatte Helenen vermocht, Nelſons Anträge nicht zurückzuwei⸗ ſen, und ſo theilte ſie nicht den Kummer, den ihm ihre Abreiſe verurſachte. In der Furcht nun, der verliebte Seemann möchte ihr ſei⸗ nen Unwillen auf eine zu kräftige Weiſe füh⸗ len laſſen, hatte ſie beſchloſſen, Marſeille ſchon am nächſten Morgen zu verlaſſen, ob⸗ ſchon ſie ihm verſprochen, erſt in drei Tagen zu reiſen.
In dieſer Abſicht hatte ſie während Nel⸗ ſons Abweſenheit Alles zu z9rer Reiſe vorbe⸗ reitet; und er fand ſie, als er zurückkam, ſo ruhig, daß er nicht die geringſte Ahnung von ihrem Plan hatte. Helene bat ihn, zum Abendeſſen zu bleiben, und bot Alles auf, die Schwermuth, die ſich von Zeit zu Zeit ſeiner bemeiſterte, zu zerſtreuen. Endlich na⸗ hete die Zeit für Nelſon, zu gehn; er ſchien aber ſo betrübt, daß Fräulein Verſeuil davon ge⸗


