Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1826)
Entstehung
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bemerkt worden zu ſeyn. Aber wer kann ſol⸗

chen immer

—

lauernden Augen entgehn? Sie

ſtand am Fenſter, und ſah Derdille in Ful⸗

viens Haus gehn, ohne ihn jedoch zu erken— nen. Ein Beſuch um dieſe Zeit, das geheim⸗

nißvolle Einführen eines? remden, die Abwe⸗ ſenheit von Morange, die ihr bekannt war, Alles ließ ſie ahnen, daß Fulvia ihren Mann

hinterging,

der ſo feſt auf die Treue ſeiner

Frau traute, und dieſe Entdeckung erfüllte ſie

mit der größten Freude.

Wie wohlthuend

war für ſie das Gefühl, einer Perſon, die

man allgemein für ein Muſter der Tugend

hielt, den

guten Namen nehmen zu können! 9 1 5

Während Madame Armand über ihre Entdeckung nachdenkt, wird Derville von Ful—

vien in ein glänzendes Gemach geführt, wo

er Adelen trifft, die tauſend neue Reize ihm

entfaltet.

—

iſt

er ſeiner nicht mehr mächtig und das Ge⸗

Geblendet von ſolcher Schönheit