Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1826)
Entstehung
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ſtändniß ſeine Liebe ſtrömt über ſeine Lippen. Adele, mehr Herrin über ſich, hört ihn mit edlem Stolz an, und ſagt dann:„Derville, urtheilen Sie nicht nach dem Schein; ich kenne Sie, und, ohne daß Sie mich bemerkten, habe ich Sie oft geſehn: ſeyn Sie überzeugt, daß ich Ihnen den Eintritt in mein Haus nicht geſtattet haben würde, wenn Sie mir unbe⸗ kannt geweſen wären. Eben ſo werden Sie ſich wundern, daß ich um ihre geheimen Zuſammenkünfte mit Madame Armand weiß, und ſie durchaus nicht billige.“

Derville war ganz verwirrt, und wagte nicht, das Verhältniß, über welches er er⸗ röthete, zu leugnen; von der Leidenſchaft, die er für Adelen fühlte, fortgeriſſen, verſprach er, ſich Allem zu unterwerfen, was ſie von ihm verlangen würde. Die vermeintliche Fulvia benutzte ſeine Heftigkeit, und antwortete, ſie

würde ſeine Betheurungen nicht eher glauben,