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II.
Von Conſtanzen.
Emilie fürchtet die Annäherung der engliſchen
Armee; es ſind viele ihrer Verwandten darunter
Anfangs ließ ſie ſich ihre Furcht gegen ihre Schwiegermutter merken, nachher ſprach ſie aber mit ſo viel Vernunft, zartem und innigem Ge— fühl, daß ſie dadurch unſre Herzen gewonnen haͤtte, wenn Sie ſie nicht ſchon längſt beſäße. Theobald ſah ſie an als erblickte er ſie zum er— ſtenmale, er ſprach von ihr als hätte er noch nie von ihr geredet: Geſtehen Sie es, meine theuerſte Mutter, ſagte er, ich habe das beſte, liebenswürdigſte Weib. Wie liebe ich Dich, meine Emilie! o wie bewundre ich Dich! Du machſt mich eben ſo ſtolz wie glücklich. Emilie und ich werden uns in eine kleine Stadt begeben, wo wir hoffen von niemanden
gekannt zu ſeyn. Wir werden durch die Poſt
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