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Drei Weiber : eine Novelle / von dem Abbè de la Tour. Aus d. franz. Manuskript übers. von L. F. Huber
Entstehung
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Indem ich dieſes ſchreibe finde ich mein Al tendorfiſches Reich noch zu groß; ich wünſchte mich in ein kleines Dorf, um dort hundert Jah re mit meiner Emilie zu leben.

Conſtanze nimmt die Feder wieder

auf.

Ich ſehe in dem Vorſtehenden nur zwey oder drey Artikel, die den Leſern, für welche das Blatt eigentlich beſtimmt iſt, angemeſſen ren, nämlich: Seele, Bauen, Sonntag. Zu wünſchen iſt es, daß dieſe Rückſicht künftig weniger aus den Augen gelaſſen werde. Es ließen ſich noch einige andre Anmerkungen ma⸗ chen. Warum iſt die Großmuth nur in einer einzigen ihrer Wirkungen zu betrachten? Sie beſteht nicht allein im Geben. Sprechen, Schweigen, Handeln, unthätig bleiben, können Würkungen der Großmuth ſeyn, ja es könnte zuweilen einen hohen Grad Großmuth erfor

dern, zu empfangen....

Drei Weiber. Q