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Honorine von Üserche oder die Gefahr der Systeme : eine Novelle / von dem Abbè de la Tour. Aus d. franz. Manuskript übers. von L. F. Huber
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19¹1 ſte! Ich will ſie mit meinen Thränen be⸗ netzen.— Die Lage des Marquis war vielleicht 1 noch ſchmerzlicher. Sein Sohn ließ ſich ver⸗ gebens angelegen ſeyn, einen Kummer zu zerſtreuen, den ſein eigner Schmerz unauf⸗ hörlich nährte. Honorine beobachtete gegen ihn ein ernſtes Stillſchweigen, das ſie nur zuweilen durch Fragen unterbrach, welche durch die Gegenſtände, die ſie in Anregung brachten, peinlich genug waren. Einmal fragte ſie ihn, ob er abſichtlich das Porte⸗ feuille gegeben hätte?— Er verſicherte das Gegentheil.— Warum, ſagte ſie ein ander⸗ mal, ſuchten Sie das für die Kinder ſo gün⸗ ſtige Geſetz, vermöge deſſen ſie dafür ange⸗ nommen werden ſollen, als gehörten ſie dem Gemahl ihrer Mutter an, warum ſuchten Sie es Florentin nicht zu gute kommen zu

laſſen?— Es war weltkundig, erwiederte