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Die Macht des Geschickes : drei Erzählungen aus dem Französischen / von Champavert
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und Toͤchter in Frieden. Ich konnte mir's

nie erklaͤren; nicht wahr, dieß iſt doch Un⸗

recht? Ha! um einen bdͤſen Burſchen zu

ziehen, bedarf es nur des Krieges.

Das ſchoͤne Halsband, wie niedlich die fei⸗ nen Perlen! Meine Marion hat gerade einen Hals wie Ihr. Gott ſey gelobt! das findet ſich ja herrlich. Ich will es ihr bringen,

von Euch, nicht wahr?

Wahrlich, es ſchmerzt mich, ſo ſchoͤne Oh⸗

ren entſchmuͤcken zu muͤſſen, ich will ſie kuͤſ⸗ ſen fuͤr ihre Leiden! Aber Marion hat keine ſchoͤnen Ohrgehaͤnge fuͤr die naͤchſte Luſtfahrt,

und Ihr⸗ſehrrwohle aber weint doch nicht, ich bringe ſie ihr von Euch. Aber bei einer ſo einfachen Toilette koͤnnten Ihr dieſe golde⸗

nen Spangen nicht in Euren Haaren behal⸗ ten, ich muß ſie Euch losmachen. Wahrlich,

Ihr ſeyd hundertmal ſchoͤner mit losgebundenen⸗

Haaren!

Jetzt waͤre, glaube ich nichts mehr zu ver⸗

lieren, als.

Huͤlfe! Huͤlfe! ich bitte Euch, laßt mich

los, oder toͤdtet mich im Augenblick!