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Die Macht des Geschickes : drei Erzählungen aus dem Französischen / von Champavert
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O mein armer Braͤutigam!.. Ah! wie es ſcheint, ſeyd Ihr ein Braͤutchen? Herrlich! Die Nacht iſt rein, wir wollen ſprechen mit einander; Ihr ſeyd Braut, ſchoͤne Jungfrau? Euer Verlobter wird ſich ſchon ohne Euch behelfen muͤſſen; nicht immer iſt es der Fiſcher der den beſten Fiſch zu eſſen bekommt; ſeht, ſo geht es nun ein mal in der Welt, man kann auf nichts zaͤh⸗ len. Wie liebe ich Euch! welche Freude Euch an mein Herz zu druͤcken! Aber ſeh doch, was habt Ihr fuͤr ſchoͤne Ringe! wirklich, huͤbſch und gewiß von Werth! Meine Ma⸗ rion hat dieſelbe Hand wie Ihr. Gott ſey gelobt! Laßt mich doch, ich will ſie ihr von

Euch bringen...

Ihr zerbrecht mir ja die Finger!...

Seht, oft, als ich noch Soldat war, und bei Nacht draußen ſtand auf dem einſa men Poſten, habe ich ſo bei mir gedacht: Wir armen Bauern, unſere Schweſtern, Toͤch⸗ ter und Frauen, ſind immer nur da fuͤr die großen Herren, die Adeligen und Buͤrger; ſie nothzuͤchtigen unſere Braͤute, und wir anderes Vieh, wir ſehen zu, und laſſen ihre Frauen