Durch das Wiehern der Roffe aufgeweckt⸗ offnete Rochegude ploͤtzlich das Fenſter ſeines Zimmers, und rief Aymar mit donnernder Stimme zu:
— Du reiſeſt nicht ab, oder ich enterhe und verfluche dich!
— Ich reiſe, Vater, und dafuͤr daß es ohne Euern Willen geſchieht, wird mein au⸗ derer Vater mich ſegnen.
Rochegude verſchwand am Fenſter.
Aymar mit ſeinem Zuge ſetzte ſich in Be⸗ wegung, doch kaum hatte er die Haͤlfte des Hofes uͤberſchritten, als Rochegude wieder erſchien, halb nackt, eine Buͤchſe in der Hand.
Halt! rief er, Vatermoͤrder, halt! moͤge der Blitz dich vernichten! moͤge die Hoͤlle dich verſchlingen! Willſt du halten! frage ich, oder ich verfluche dich und ſchieße dich nieder! Es iſt dein Vater der dir flucht, und der Himmel hoͤrt ſeinen Schwur!...
Zuruͤck ſank er auf die Steine, daß ſein Haupt gegen das Geſimſe der Wandung ſchlug, und das Haus erzitterte; es war furchtbar zu ſehen. Aymar entfernte ſich immer weiter, ſchon hatte er das Hofthor


