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Die Macht des Geschickes : drei Erzählungen aus dem Französischen / von Champavert
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erreicht, da verdoppelte ſich Rochegude's Wuth, fahr zur Hoͤlle! Vatermoͤrder! auf immer! bruͤllte er, ein Schuß fiel, Aymar ſtieß einen Schrei aus, und ſein Vater ſank leblos zuruͤck auf das Pflaſter des Vorhofs.

9. Bourdöscado.

Seitdem Dina Aymars Brief erhalten hatte, war ſie zwar weniger unruhig, doch nicht minder bewegt; und am andern Tage, nach

der Abendglocke, ſagte ſie zu ihrem Vater:

Ich will Eliſabeth, meine Freundinn, be⸗ ſuchen; ich werde bald zuruͤckkehren. Die Ungluͤckliche, ſie ſprach nicht wahr, an ihren Geliebten wollte ſie denken und ungeſtoͤrt umher irren am Ufer der Saone; die Unkluge!

Ihr Freund ſollte in zwei oder drei Tagen wiederkehren, wie ſchoͤn konnte ſie traͤumen, und wo traͤumt es ſich ſchoͤner als in der Einſamkeit!...