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ihm anfzuſteigen, nur durch die gewaltſam⸗ ſten Anſtrengungen gelang es ihm, ſeine Zuͤge wieder zu ſammeln.
— Iſt es meine Schuld, begann Aymar auf's Neue, daß das Weib das der Himmel mir beſtimmt hat, eine Juͤdinn, daß das Weib meiner Wahl aus dem erwaͤhlten Volke Got⸗ tes iſt? Sie iſt ſchoͤn, eine reine Jung⸗ frau, ich bete ſie an ſo wie ſie mich anbetet! auch Euch, Vater, wuͤrde ſie mit gleicher Gluth verehren! und ihre Freude wuͤrde Euer Alter erheitern! Aber Ihr antwortet mir nicht, ſprecht doch, wen wollt ihr denn zur Schwiegertochter?
— Nie, Aymar, werde ich es zugeben daß das chriſtliche Blut der Rochegude mit dem unreinen Blute einer Zigeunerinn ſich miſche, einer elenden Ketzerinn! einer Bettlerin!...
— Einer Bettlerin!. Vater, Ihr ſeyd ſehr ungerecht!. Hier, leſ't dieſen Con⸗ tract, denn ſie iſt meine Verlobte! Leſ't ihn, er bedarf nur noch Eurer Unterſchrift; Ihr ſeht, ſie iſt nicht ohne Vermoͤgen, ſie iſt reich wenn Ihr Gold verlangt...
Rochegude entriß ihm das Papier.


