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Die Macht des Geschickes : drei Erzählungen aus dem Französischen / von Champavert
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als Preis ſeiner Beharrlichkeit heimfuͤhrte. Habe Muth, meine Tochter!

Muth! wiederholte Lea, die Dina in ihren Armen hielt, und ihr die ſchoͤnen thraͤ⸗ nenden Augen kuͤßte.

Mein Vater, rief Aymar, indem er vor Judas niederkniete, gebt mir Euern Segen!

Judas legte die Haͤnde auf das Haupt ſei nes Eidams, und nachdem er mehrere Stel⸗ len aus der heiligen Schrift, und einige hebraͤiſche Gebete geleſen hatte, ſprach er mit erhobener Stimme: Mein Sohn, ich ſegne dich im Namen des Gottes Iſraels, ich ſegne dich wie Iſaak und Eſau: deine Nachkom⸗ menſchaft ſey zahlreich, und erhebe ſich zum Volke, und der Hoͤchſte, der Herr und Gott Iſraels, wohne in dir und deinen Nachkom⸗ men. Stehe auf, mein Sohn, du wirſt nicht vom rechten Wege verirren, denn Gott wird

mit dir ſeyn.

Aymar weinte und bedeckte Judas Haͤnde und ſeinen weißen Bart mit Kuͤſſen; Dina

und Lea ſchluchzten.

Aymar ertrug es nicht laͤnger.