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einen Tiſch, mit einem Schreibzeug, damit
der Herr Notar ſein Geſchaͤft verrichten koͤnne.
Dina und Rochegude laͤchelten uͤber die Ver⸗ legenheit und den Schrecken Bonaventuras, der mit aͤngſtlicher Geberde einen Roſenkranz in ſeinen Haͤnden hin und her ſchob. Um ihn wieder zu ſich zu bringen, ergriff ihn Roche⸗ gude heftig beim Arme, und ſetzte ihn, indem er eine ſanfte Miene dabei annahm, an den
Tiſch, wie man ungefaͤhr einen Gliedermann
hinſetzen wuͤrde. — Wenn Ihr fertig ſeyd, Herr Notar,
ſagte Judas, ſo moͤgt Ihr Euer Werk nach der herkoͤmmlichen Form beginnen, fragt und
wir werden antworten. — So hoͤrt denn, ſtotterte Bonaventura,
indem er eine Papierrolle aus der Taſche zog:
Der Notar verlas nun den ganzen Heiraths⸗ Contract. Als dieß beendigt war, ſetzte Judith, die
Magd, zwei große Schuͤſſeln mit Zuckerkoͤrnern auf den Tiſch, und mehrere Koͤrbe, Kiſtchen und Saͤcke, welche⸗ die Hochzeitgeſchenke ent⸗
hielten.
Nachdem die Eltern und die Zeugen unter⸗


