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tamiſche Abſtammung beurkundeten. Es wa⸗ ren die Verwandten und Genoſſen des Judas, die gekommen waren um bei der Trauung zu⸗ gegen zu ſeyn, und den Vertrag zu unterzeich⸗ nen. Ich weiß nicht, waren es Talmudiſten oder Caraiten, genug daß ſie, nach ihren Fa⸗ milienuͤberlieferungen, Abkoͤmmlinge von Aarons Stamme zu ſeyn behaupteten. Als Aymar eintrat, neigten ſie ſich gegen ihn und begruͤß⸗ ten ihn mit einem„Gott ſey mit Euch!“ was Aymar mit einem Gegengruße und da⸗ durch beantwortete, daß er Mantel und Kopf⸗ bedeckung ablegte.
— Verzeihung, meine Verwandten, begann er, wenn ich Euch habe warten laſſen, der Fehler liegt uicht an mir, ſondern an dem Notar, dem Meiſter Bonaventura Chaſtelart, den ich Euch hiemit vorſtelle. Von meinem Vater gebieteriſch aufgefordert, nach Monte⸗ limart zuruͤckzukehren, und morgen ſchon abzu⸗ reiſen, unter der Drohung mich zu enterben, war jeder Aufſchub unmoͤglich.
— Judith, rief Judas einer Magd, die an der Thuͤre ſtand, bringe einen Stuhl und


