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Die Macht des Geschickes : drei Erzählungen aus dem Französischen / von Champavert
Entstehung
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ſchwarz gekleidet, in einem Lehnſtuhle ſaß, vor ihm, auf einem Tiſch mit Teppichen von Ber⸗ gamo bedeckt, eine aufgeſchlagene Bibel mit Zroßen Schloͤſſern, aus welcher er gerade, mit ſtarker, feierlicher Stimme, eine Stelle aus dem zweiten Buch Moſis vorlas.

Lea, ſein Weib, ſaß, in ihre ſchoͤnſten Ge⸗ waͤnder gehuͤllt, zu ſeiner Linken; die braune Haut ihres Halſes und ihrer Haͤnde floß bei⸗ nahe zuſammen mit ihrem Kleide von ſchwar⸗ zem Cap de More; ihre dicken, langen Au⸗ genbraunen und Wimpern, von fuchsrother Farbe, beſchatteten zwei Augen, die wie durch ein Gitter funkelten, ihre Naſe, dem Schna⸗ bel eines Raben aͤhnlich, bildete ein hervor⸗ ſpringendes Vorgebirge, das ihr duͤnnes Ge⸗ ſicht in zwei gleiche Haͤlften theilte; aber dem⸗ ungeachtet lag in ihrem Weſen etwas Wuͤrde⸗

volles und Einſchmeichelndes, und der Ton

ihrer weichen, floͤtenartigen Stimme nahm fuͤr ſie ein. Niicht weit entfernt von ihr ſtand eine Gruppe von Maͤnnern und Frauen, deren halb orientaliſches Coſtuͤm, mit ihrer turbanaͤhnli⸗ chen Kopfbedeckung, genugſam ihre meſopo⸗