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Die Macht des Geschickes : drei Erzählungen aus dem Französischen / von Champavert
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verzoͤgern, in der Hoffnung Euch bei der Abend⸗

muſik wieder zu ſehen, aber es war vergeblich; mein Vater, der mit edeln Steinen handelt, war Geſchaͤfte halber nach Avignon gekommen, und dieſe riefen ihn gebieteriſch wieder nach Lyon zuruͤck. Auch ich habe viel gelitten in dieſer Zeit Ach! ich konnte mich nicht an den Gedanken gewoͤhnen, Euch nie wieder ſehen!

O Dina! Dina! wie gluͤcklich bin ich! O wie ſehr liebe ich Euch! Glaubt mir, ich bete Euch an, mein guter, ſichtbarer Engel! Dina! bis zu dem Augenblicke wo ich Euch ſah, ging ich ſtolz und kalt an den Frauen voruͤber, jetzt ſinke ich Euch zu Fuͤßen!

O! wenn Alles was ich fuͤr Euch fuͤhle... Aber ſagt mir Euern lieben Namen, daß ich Euch bei demſelben nenue.

Aymar de Rochegude.

O! wenn Alles was ich fuͤr Euch fuͤhle, Aymar, wenn Alles was ich empfinde, Liebe

iſt, ſo glaubt mir, liebe ich Euch ſehr!

Unter dieſen wechſelſeitigen Ergießungen waren wir zu Dinas Hauſe gekommen; ich

bat ſie um eine Zuſammenkunft.