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Die Macht des Geschickes : drei Erzählungen aus dem Französischen / von Champavert
Entstehung
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habe Euern Namen in der heiligen Schrift

geleſen. Wenn dieß iſt, ſo ſeyd meine Schwe⸗ ſter, und erlaubt mir daß ich Euch begleite.

Ich vertraue Euch, Herr.

Wohnt Ihr ſchon lange in Lyon?

Ich bin hier geboren.

Eure Schoͤnheit haͤtte mir dieß ſagen ſollen, aber ſeit wenn verließt Ihr denn Avignon?

Am Tage nachdem ihr mich bei der Muſik geſehen. Es iſt wohl nicht recht, daß ich ſo frei rede, aber ich kann nicht luͤgen; bei Eurem Anblick ward ich von neuen Ge⸗ fuͤhlen bewegt; ich hatte Eure Unruhe bemerkt, und erklaͤrte mir Eure Artigkeit wohl. Als wir weggiengen, ſtandet Ihr an eine Paliſſade gelehnt, und wart ſo in Gedanken verſunken, daß wir an Euch voruͤbergiengen, und mein Vater Euch gruͤßte, ohne daß Ihr es bemerk⸗ tet; ich ſah mich unterwegs einigemal um, aber ich konnte Euch nicht mehr erblicken. Es iſt vielleicht unſchicklich Euch alles dieß zu geſtehen, aber es iſt wahr. Der Gedanke an Euch beſchaͤftigte mich die ganze Nacht. Ich bot Alles auf um meines Vaters Abreiſe zu