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Die Macht des Geschickes : drei Erzählungen aus dem Französischen / von Champavert
Entstehung
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Frauen, mit einem Worte, ein geſetzter Mann! Du haſt die Stunde zum Verlieben uͤbel ge waͤhlt: bleibe deiner Rolle getreu, zu der des Harlekins iſt es zu ſpaͤt.

Willſt du mich etwa beleidigen?

Wirklich, du wirſt immer laͤcherlicher; du biſt in der That verliebt!

Ja denn, ich bin verliebt, und erroͤthe nicht uͤber eine Liebe die vernuͤnftig iſt, uͤber eine Liebe die das Mitleid groß gezogen; ich ſegne den Himmel...

Oder du ſegneſt vielmehr gar nichts!...

der mein Herz bisher ſo frei erhalten hat, damit ich dieſer armen Waiſe ein Be ſchuͤtzer werden koͤnne.

Du haſt dich Chateaubriand unterſchrie⸗ ben, iſt es nicht ſo?

Ja, um der Schutzgeiſt dieſer Jungfrau zu werden, die die Noth zuletzt noch toͤdten oder verderben koͤnnte. Sie ſteht jetzt ganz allein: ihre arme Mutter, an den Nand des Todes gebracht durch ſo vieljaͤhrige Entbeh⸗ rungen und mehr noch durch die Leiden ihres Kindes, iſt vor drei Monaten geſtorben. Als

Apollinens Jammergeſchrei mich von ihrem