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Die Macht des Geschickes : drei Erzählungen aus dem Französischen / von Champavert
Entstehung
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iſt er als Staatsgefangener eingekerkert. Seine Majeſtaͤt der Kaiſer verzeiht nie. Mit dem Vater fiel auch des Hauſes Wohlſtand. Apolline wuchs heran, taͤglich reicher an Elend und an Schoͤnheit, und in den Jahren wo das Maͤdchen das Beduͤrfniß ſich zu putzen und zu gefallen am lebendigſten fuͤhlt, blieben ihr nur einige Lumpen zur Kleidung, gebleichte Flitter, Truͤmmer ehemaliger Herrlichkeit; doch etwas blieb ihr was eine Koͤnigin ziert, ihre hohe, gebietende Haltung. Wie oft ſchmerzte es mich, dieſes ſchoͤne Geſchoͤpf zu ſehen, voll Schaam vor dem Tage ſich ver⸗ bergend, in einen durchloͤcherten Shawl ge⸗ huͤllt, wenn ſie gieng um auf dem nahen Markte rauhe Lebensmittel zu kaufen. Oft hat mein Herz daruͤber geblutet! Was kann es Schmerzlicheres, was Bitteres geben?

Wenn du lachen willſt, Argentière, ſo lache wenigſtens uͤber mich, denn uͤber ſie zu lachen, waͤre zu grauſam.

Ich lache, Bertholin, weil ich Worte aus deinem Munde hoͤre, die deinen Gewohnheiten ſo ſehr zuwiderlaufen; du, ein erklaͤrter Feind der Ehe, aus Grundſatz voll Haß gegen die