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Sie nie etwas der Art geleſen, da Sie ja nicht leſen kön⸗ nen. Was meine Verbannung aus Paris betrifft, ſo ſtrafe ich Sie aufs Förmlichſte Lügen, und erkläre Ihnen(Sie können dies veröffentlichen, wenn Sie wollen), daß ich ein von Sr. Majeſtät dem Könige von Frankreich eigenhändig unterzeichnetes Papier in Händen habe, in welchem Se. Ma⸗ jeſtät mich auffordert, aus„politiſchen, ihm allein bekann⸗ ten Gründen“ die Hauptſtadt zu verlaſſen. Der Befehl wurde mir durch einen Ritter des St. Ludwigs⸗Ordens überbracht, der mir mittheilte, daß es mir trotz dieſes Be⸗ fehls freiſtehe, in Paris zu bleiben, vorausgeſetzt, daß ich mich nicht wieder im Hötel Elboeuf ſehen ließ, wo ich un⸗ beſonnener Weiſe, ich geſtehe es, den jungen Marquis de L'Isle gefordert hatte. Wäre ich aus der Hauptſtadt ver⸗ bannt geweſen, hätte ich dann wohl 1783 in dieſelbe zu⸗ rückkehren können? Hätte ich dann wohl Fontainebleau in Geſellſchaft des Premier⸗Miniſters, Grafen von Vergennes, beſucht? Wollen Sie über Alles, was ich Ihnen ſage, Aus⸗ kunft haben, ſo wenden Sie ſich nur an meinen Bruder, den Maler, welcher gegenwärtig in Wien wohnt und den Tiſch Sr. Excellenz des Fürſten von Kaunitz theilt; nur zweifle ich ſehr, daß der Fürſt Ihnen, wenn Sie dieſe Reiſe unternehmen, dieſelbe Ehre erweiſen wird, denn Sie wiſſen ja, daß Ihr Platz nur in der Küche iſt.


