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und Ihr Schwanz bleibt ſichtbar. Sie haben immer ge⸗ glaubt, ich ſchätze Sie und zwar wegen Ihres Muths, kurz ich fürchte mich vor Ihnen. Aber bone Deus! können Sie fich wohl verbergen, daß ich, abgeſehn von dem Widerwil⸗ len, mich mit einer Perſon wie Sie, zu ſchießen oder zu ſchlagen, nur deshalb keine Genugthuung von Ihnen for⸗ derte, weil Ihre notoriſche Feigheit es nicht zuließ. Da⸗ durch konnten Sie allerdings auf den Gedanken geführt wer⸗ den, mich aus dem Wege zu räumen, und Ihr theurer Freund Viderol würde wahrſcheinlich vor einem ſolchen Auf⸗ trage nicht zurückgebebt ſein. Alle Bosheiten, die Sie ſeit dem September 1792 begangen, berechtigen mich zu dieſem Glauben. Wollen Sie übrigens wiſſen, was man allge⸗ mein von dieſem Viderol denkt, und mit welchem Auge man Ihre Verbindung mit demſelben anſieht? Man weiß, daß dieſes Individuum mit ſeiner einfältigen Galgenphy⸗ ſtognomie bis zu ſeinem zwanzigſten Jahre Stallknecht war, und in dieſer Stellung mehr als einen Peitſchenhieb bekam, der nicht für die Pferde beſtimmt war. Als der Herr Graf
aus England zurückkam, machte er ihn zu ſeinem Stall⸗
knechte und gab ihm das Recht mit ſeinen Beamten zu ſpeiſen. Dieſer allgemein verachtete Schurke verführte meine
öübrigens ſehr wenig verführeriſche Köchin und theilte ihr
die Weeewemit, mit welcher dieſelbe ſodann unſern eh⸗ renwerthen Forſtaufſeher anſteckte, der daran ſtarb. Das
iſt noch nicht Alles; man weiß, daß er ein Paſſe⸗partout beſitzt, vermittelſt deſſen er ſich zuweilen in den Zimmern des Schloſſes Eingang verſchafft und namentlich auch in mei⸗
ner Bibliothek, aus welcher er alle fehlenden Bücher mit⸗ genommen hat. Das ſpricht man, und wenn die Welt ſich
täuſcht, wenn Viderol unſchuldig iſt, ſo können Sie wenig⸗ ſtens es nicht ſein. Das Geſicht dieſes Burſchen zeigt zur
Genüge, daß er nur ausführt, was Sie ihm gerathen haben, Verbergen Sie alſo Ihr Spiel beſſer.
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