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mit Schmerzen; ſie wollte nach Laybach zu ihrer Tante zu⸗ rückkehren und ich begleitete ſie bis zwei Meilen vor der Stadt, die Straſoldo ſchon verlaſſen hatte. Dieſer arme junge Mann nahm ein beklagenswerthes Ende; in Wien erhielt er eine gute Stellung, machte aber neue Schulden und ſeine Wuth Anleihen zu machen, veranlaßte ihn, die Hand an Staatsgelder zu legen. Da ſeine Beſchützer die Sache nicht erſticken konnten, mußte er nach der Türkei flüchten; er ſetzte hier den Turban auf und beſuchte das Grab des Propheten in Mekka, wie ein ächter Gläubiger thut, obwohl er dies nicht war; er wurde zuletzt Paſcha von zwei oder drei Roßſchweifen und wegen einiger Miſſe⸗ thaten, über die ich nichts Näheres habe erfahren können, ſtrangulirt.
Zur ſelben Zeit kam der venetianiſche General Pal⸗ manova, ein edler Patricier aus der Familie der Rota, nach Trieſt, um dem Grafen von Wagensberg einen Beſuch ab⸗ zuſtatten. Der Prokurator Erizzo begleitete ihn. Ich wurde ihnen vom Gouverneur vorgeſtellt, und ſie waren ſehr ver⸗ wundert, mich hier zu finden. In dieſem Angenblicke mel⸗ dete der Konſul, daß die Felucke zu einer Spatzierfahrt be⸗ reit ſei. Madame Lantieri ladet mich ſo wie ihren Vater ein, an der Partie Theil zu nehmen, und die drei edlen Ve⸗ netianer, von denen mir der eine unbekannt war, ſchließen ſich ihren Bitten an. Ich antworte aus Höflichkeit nur mit einer Bewegung des Kopfes, welche weder ein Ja noch ein Nein war, und fragte den Konſul, von welcher Partie die Rede ſei.
Wir wollen ein Kriegsſchiff der Republik beſuchen, welches an der Einfahrt des Hafens vor Anker liegt.
Und der Herr, ſagte ich auf den Unbekannten weiſend, iſt wahrſcheinlich der Kapitain des Schiffs?
Mich nun zur Gräfin wendend, ſagte ich zu ihr: Ma⸗ dame, eine gebieteriſche Verpflichtung beraubt mich der Ehre, Sie zu begleiten. Es iſt mir ſtreng unterſagt, venetiani⸗ ſches Gebiet zu betreten.
Alſobald fangen Alle an zu ſchreien: Was haben Sie
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