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ſtuben und ſelbſt den Boden; endlich laſſen Sie die Miether bitten, ihnen den Eintritt in ihre Privatwohnungen zu ge⸗ ſtatten. Ich ſagte zur Kärnthnerin, welche Lenzica hieß, man werde nun auch bei uns bald Nachſuchung halten.
Ich habe mich unter Ihren Schutz geſtellt.
Ich weiß es, theure Freundin. Sie ſollen aber ſehn, wie ich Ihren Verfolger empfangen werde.
Einen Augenblick darauf klopfte Straſoldo an meine Thür.
Ich mache nicht auf.
Warum nicht? 8
Ich habe Contrebande hier.
Iſt es meine Kärthnerin?
Eben die.
So habe ich ſie ja gefunden.
Noch nicht.
Ich hoffe, Sie werden ſie nicht wider meinen Willen behalten.
Sie wollen, daß ich ſie Ihnen wider ihren Willen aus⸗ liefere; ich habe ihr mein Ehrenwort gegeben, daß ihr bei mir Niemand Gewalt anthun ſoll, und ich werde mein Wort halten.
Wer ſpricht denn von Gewalt? Machen Sie nuͤr auf; ich werde mit ihr ſprechen und ſie wird mir freiwillig fol⸗ gen; Sie ſollen ſehn.
Lenzica hörte Alles; ſie ſagte: Laſſen Sie ihn nur
herein; ich werde ihn gut empfangen. . So ſtehn ſie ſich alſo gegenüber: der Graf iſt wüthend, ſchluckt aber ſeinen Zorn hinunter; Pittoni lächelt und ich verziehe keine Miene. Nun fragt Lenzica Straſoldo, ob ſie ihn beſtohlen, oder ob ſie eine Verpflichtung gegen ihn ein⸗ gegangen, ob ſie mit einem Worte das Recht habe, ihn zu verlaſſen. Der Graf beantwortet die beiden erſtern Fragen mit Nein und die letzte mit Ja. Nun, ſo verlaſſe ich Sie, ruft das junge Mädchen aus.
Herr Graf, ſage ich mit feierlichem Tone, Sie haben ſich Ihr Urtheil ſelbſt geſprochen.
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