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An ſeiner Ausſprache hatte ich den Florentiner erkannt und ſagte zu ihm:
Dieſe Bonbons kommen aus Florenz?
Nein, mein Herr, aus Neapel, von woher ich vor drei Tagen angelangt bin. Er ſetzte hinzu: Ich habe vorhin Ihren Namen nennen hören, und da Sie Herr Caſanova ſind, ſo geben Sie mir gefälligſt Ihre Adreſſe; ich werde die Ehre haben, Ihnen morgen den Brief zu bringen, den ich an Sie abgeben ſoll.
Von wem?
Von der Marquiſe von C....
Ich erwarte wirklich eine Antwort von ihr.
Der Brief hier enthält die Antwort, die Sie erwarten.
Ich möchte ſie bald leſen.
Ich kann ſie Ihnen auf der Stelle geben, ohne darum auf das Vergnügen, Sie zu beſuchen, zu verzichten. Er⸗ lauben Sie mir in Ihre Loge zu kommen.
Er hätte mir wohl den Brief herüberreichen können, wie er die Düte Zuckerwerk herübergereicht hatte. Er tritt alſo ein und ſetzt ſich neben Armelline. Ich mache den Brief auf, als ich aber vier beſchriebene Seiten ſehe, mache ich ihn wieder zu, unter dem Vorwande, die Loge ſei ſchlecht erleuchtet; das war indeß nicht der wahre Grund. Der Florentiner ſagte mir, daß er bis Oſtern in Rom zu bleiben gedenke, um alle Wunderwerke kennen zu lernen, obwohl er verzweifele, etwas Schöneres zu finden, als er jetzt in ſolcher Nähe ſehe. Bei den letztern Worten ſieht ihn Armelline an und erröthet; ich dagegen ärgere mich ſchrecklich und ſchweige. Er bemerkt mein Mißvergnügen und verläßt die Loge, nachdem er, ich weiß nicht was ge⸗ ſtammelt.
Als er weggegangen iſt, ſage ich zu Armellinen mit heitrer Miene:
Nun, meine Theure, Sie haben eine Eroberung gemacht!
Armelline antwortete nicht. Was denken Sie von dieſem jungen Manne? Ich denke, daß ſein Zuckerwerk vortrefflich iſt.
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